Friday, 12. march 2010
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/2010
21:17
Nach langer Blogging Pause habe ich es nun wieder einmal geschafft, einen neuen Artikel zu Schreiben.
Man muss dazu auch sagen, das seit dem letzten Artikel nichts erzählenswertes passiert ist.
Nach einigem Planen und langer Unterkunftssuche ging es dann endlich in den langersehnten Urlaub, meinem Ersten seit ich in Finnland bin.
Diese Reise sollte zum Nordkapp in Norwegen gehen, dem nördlichsten Punkt Europas.
In erster Linie wollte ich endlich einmal die Nordlichter sehen, zweitens wollte ich den Urlaub nutzen um ein paar schöne Fotos zu schießen.
Am 1. März gings dann endlich los auf die Straße, mit meinem kleinen Mietwagen und meiner Kamera. Bis zum Nordkapp lagen ca. 1450 Km vor mir, jedoch habe ich die Strecke auf zwei Etappen aufgeteilt.
1. Tag : Pori - Rovaniemi
2. Tag : Rovaniemi - Honningsvag
Nach 9 Stunden Fahrt komme ich dann in Rovaniemi an, in einem kleinen B&B Guesthouse.
Am Abend erkunde ich zu Fuß noch ein bischen die Gegend und schaue mir nochmal die Route für den nächsten Tag an.
Am nächsten morgen gehts wieder um 8h auf die Piste, man will ja schließlich ankommen. Die Fahrt wird die ersten 300 Km sehr langweilig, es schneit die ganze Zeit und man sieht kaum den Vorausfahrenden.
Die letzten paar hundert werden dann aber doch noch sehr reizvoll, vor allem weil die Sonne hervorkommt und es am Fjord entlanggeht.
Um den Tunnel auf die Nordkapp-Insel passieren zu dürfen, muss ich unerwartet gute 20€ abdrücken, eine Strecke natürlich. Frage mich im Ort nach der Jugendherberge durch, die dankbarer weise direkt neben einer Fischfabrik steht.
Zum Glück riecht es nicht nach Fisch, ich glaube ich hätte mir sonst ein Hotel genommen.
Am Tag darauf versuche ich, mit dem Auto zum Nordkapp zu fahren, muss jedoch feststellen, dass die Straße auf den letzten 20 Km gesperrt ist. Später erfahre ich, das man nur im Konvoi, mit Allrad und Spikes/Schneeketten passieren darf.
Schließlich entscheide ich mich für den Bus, der leider viel zu viel Geld kostet. Aber man kann ja nicht kurz vor dem Ende der Welt stehen bleiben.
Am Nordkapp sind wir nur fünf Personen, normalerweise ist der Flecken Erde mit Touristen aus Deutschland und UK überlaufen, die alle mit der Hurtigruten hingeschifft werden.
In der zweiten Nacht dann endlich ein paar Nordlichter am Himmel zu sehen, Ich packe sofort meine Sachen und fahr aus der Stadt hinaus um nicht soviel Umgebungslicht und somit einen besseren Blick zu haben.
Ich habe sie zum ersten mal Live gesehen und ich war überwältigt. Als sie dann direkt über meinem Kopf im Himmel getanzt haben, habe ich mich einfach auf den Rücken fallen lassen und habe es genossen.
Natürlich sind nebenher auch jede Menge Fotos entstanden.

Das war leider auch die einzige Nacht, in der es etwas zu sehen gab, in allen anderen waren es einfach zu viele Wolken.
Die restlichen Tage in Honningsvag waren eher ruhig, habe ein paar Rucksack Touristen getroffen.
Auf der ersten Etappe zurück bin ich mit einer Französin gefahren, die unbedingt nach Rovaniemi wollte. Mir war es nur Recht, hatte ich dadurch ja nur die halben Sprit- und Mautkosten zu stemmen.
Im B&B habe ich ein paar Austauschstudentinnen aus der Schweiz und Belgien getroffen und kennenglernt. Natürlich wollten auch die Mädels Nordlichter sehen und so sind wir dann auf einen Berg über Rovaniemi und haben von einer Aussichtsterasse doch noch ein paar Nordlichter in der Ferne entdecken können.
Nach einem langweiligen Tag im Auto ging dann mein Urlaub auch schon zu Ende.
Ich muss aber im Endeffekt sagen, das es sich auf jeden Fall lohnt, den weiten Weg in den hohen Norden anzutreten.
Auch wenn es sich zieht und es nicht immer Spass macht.
Bis zum nächsten Mal
Man muss dazu auch sagen, das seit dem letzten Artikel nichts erzählenswertes passiert ist.
Nach einigem Planen und langer Unterkunftssuche ging es dann endlich in den langersehnten Urlaub, meinem Ersten seit ich in Finnland bin.
Diese Reise sollte zum Nordkapp in Norwegen gehen, dem nördlichsten Punkt Europas.
In erster Linie wollte ich endlich einmal die Nordlichter sehen, zweitens wollte ich den Urlaub nutzen um ein paar schöne Fotos zu schießen.
Am 1. März gings dann endlich los auf die Straße, mit meinem kleinen Mietwagen und meiner Kamera. Bis zum Nordkapp lagen ca. 1450 Km vor mir, jedoch habe ich die Strecke auf zwei Etappen aufgeteilt.
1. Tag : Pori - Rovaniemi
2. Tag : Rovaniemi - Honningsvag
Nach 9 Stunden Fahrt komme ich dann in Rovaniemi an, in einem kleinen B&B Guesthouse.
Am Abend erkunde ich zu Fuß noch ein bischen die Gegend und schaue mir nochmal die Route für den nächsten Tag an.
Am nächsten morgen gehts wieder um 8h auf die Piste, man will ja schließlich ankommen. Die Fahrt wird die ersten 300 Km sehr langweilig, es schneit die ganze Zeit und man sieht kaum den Vorausfahrenden.
Die letzten paar hundert werden dann aber doch noch sehr reizvoll, vor allem weil die Sonne hervorkommt und es am Fjord entlanggeht.
Um den Tunnel auf die Nordkapp-Insel passieren zu dürfen, muss ich unerwartet gute 20€ abdrücken, eine Strecke natürlich. Frage mich im Ort nach der Jugendherberge durch, die dankbarer weise direkt neben einer Fischfabrik steht.
Zum Glück riecht es nicht nach Fisch, ich glaube ich hätte mir sonst ein Hotel genommen.
Am Tag darauf versuche ich, mit dem Auto zum Nordkapp zu fahren, muss jedoch feststellen, dass die Straße auf den letzten 20 Km gesperrt ist. Später erfahre ich, das man nur im Konvoi, mit Allrad und Spikes/Schneeketten passieren darf.
Schließlich entscheide ich mich für den Bus, der leider viel zu viel Geld kostet. Aber man kann ja nicht kurz vor dem Ende der Welt stehen bleiben.
Am Nordkapp sind wir nur fünf Personen, normalerweise ist der Flecken Erde mit Touristen aus Deutschland und UK überlaufen, die alle mit der Hurtigruten hingeschifft werden.
In der zweiten Nacht dann endlich ein paar Nordlichter am Himmel zu sehen, Ich packe sofort meine Sachen und fahr aus der Stadt hinaus um nicht soviel Umgebungslicht und somit einen besseren Blick zu haben.
Ich habe sie zum ersten mal Live gesehen und ich war überwältigt. Als sie dann direkt über meinem Kopf im Himmel getanzt haben, habe ich mich einfach auf den Rücken fallen lassen und habe es genossen.
Natürlich sind nebenher auch jede Menge Fotos entstanden.

Das war leider auch die einzige Nacht, in der es etwas zu sehen gab, in allen anderen waren es einfach zu viele Wolken.
Die restlichen Tage in Honningsvag waren eher ruhig, habe ein paar Rucksack Touristen getroffen.
Auf der ersten Etappe zurück bin ich mit einer Französin gefahren, die unbedingt nach Rovaniemi wollte. Mir war es nur Recht, hatte ich dadurch ja nur die halben Sprit- und Mautkosten zu stemmen.
Im B&B habe ich ein paar Austauschstudentinnen aus der Schweiz und Belgien getroffen und kennenglernt. Natürlich wollten auch die Mädels Nordlichter sehen und so sind wir dann auf einen Berg über Rovaniemi und haben von einer Aussichtsterasse doch noch ein paar Nordlichter in der Ferne entdecken können.
Nach einem langweiligen Tag im Auto ging dann mein Urlaub auch schon zu Ende.
Ich muss aber im Endeffekt sagen, das es sich auf jeden Fall lohnt, den weiten Weg in den hohen Norden anzutreten.
Auch wenn es sich zieht und es nicht immer Spass macht.
Bis zum nächsten Mal
Wir waren zum Glück nur
kurz am Fluss um uns das Feuerwerk anzuschauen und trotzdem war es so dermaßen kalt, das alles sofort eingefroren war. Ich weis nicht genau wie kalt es war aber ich schätze irgendwo zwischen -15°C
und -20°C werden es wohl gewesen sein.